Dank der perfekten Zusammenarbeit mit den Nachbarortsstellen Ramsau, Haus, Gröbming, St. Nikolai und Kleinsölk konnte die Alpine Ski WM 2013 mit 13 Renntagen und bis zu 60 Bergrettern pro Tag und in Summe 3.700 Mannstunden erfolgreich bewältigt werden. Die detaillierten Vorbereitungen und das daraus resultierende hohe Niveau musste bei 11 Bergungen unter Beweis gestellt werden.

Als Zeichen der hohen Solidarität in der Bergrettung wurde die Abgeltung von Zusatzleistungen den hinterbliebenen Waisenkindern vom Lesachtal gespendet. Zur Erinnerung, Juliana (7) und Clemens (9) haben ihre Eltern – beide Mitglieder der Österreichischen Bergrettung – bei einem Lawinenabgang am 19.01.13 verloren.

Als Ergebnis dieser intensiven Wochen sind die Ortstellen des oberen Ennstals eng zusammengerückt, wodurch nicht nur viele Bekanntschaften geschlossen, Kontakte, Erlebnisse und Erfahrungen ausgetauscht, sondern auch das hohe Niveau der einzelnen Mitglieder erkennbar wurden. Das daraus resultierende tiefe Vertrauen und Wissen in das Können und die Stärken der einzelnen Ortstellen und Bergretter musste bei mehreren Einsätzen unter Beweis gestellt werden.